Grüß Euch Gott, liebe Mozart-Freunde
und herzlich willkommen auf meiner Website! Ich freue mich sehr, dass Ihr den Weg zu mir gefunden habt.
Mir ist freilich klar, dass ohne meinen berühmten Cousin kein Hahn nach mir krähen würde. Aber da ich seinerzeit alle seine Brief aufhob, von denen in der Zwischenzeit leider ein paar verloren gingen - was hoffentlich nicht meinen Großneffen Karl Thomas und Franz Xaver Wolfgang anzukreiden ist - nun ja,
so blieb ich halt der Nachwelt erhalten. Wie ich jedoch hörte, kennen meine Geschichte dennoch nur wenige von Wolfgangs zahllosen Verehrern.
2010
-
Gibt es etwas
BESONDERES
in diesem Jahr?
- 280 Jahre ist es her, dass mein Onkel Leopold erstmals als kleiner Sängerbub in St.Ulrich und Heilig Kreuz auftrat.
- Vor genau 240 Jahren trifft die Braut des französischen Dauphins, Erzherzogin Maria Antonia, die spätere Königin Marie Antoinette auf ihrer Reise nach Paris in Augsburg ein.
- Vor 230 Jahren wurde in Augsburg erstmals eine Mozart-Oper aufgeführt - "Die verstellte Gärtnerin".
- Ebenfalls vor 230 Jahren trat der künftige Vater meiner Tochter, Freiherr von Reibeld, ins Domkapitel ein.
- Noch während Wolfgang und ich korrespondieren, besucht im gleichen Jahr mein baldiger Verehrer, Karl Bernhard Feigele, meines Onkels Familie in Salzburg mehrfach.
- Im Oktober ist es 220 Jahre her, dass Wolfgang ein letztes Mal nach Augsburg kam, auf seiner Heimreise von Frankfurt. Leider ohne mich zu besuchen.
Erlaubt mir an dieser Stelle eine Bemerkung.
Das Deutsche Urheberrecht gestattet Privatpersonen durchaus, den Inhalt einer Website privat zu nutzen.
Mein deutlich sichtbares Copyright jedoch bewusst ignorierend, hat ein deutscher Autor dutzende Passagen meiner Seite bis zu 100% wortgetreu abgeschrieben und in seinem Buch veröffentlicht. Er hat mich weder um Erlaubnis gefragt, geschweige denn Kontakt mit mir aufgenommen, um irgendeine faire Vereinbarung zu treffen. Er hat sich vollkommen gewissenlos meiner Arbeit bedient, um damit im Mozartjahr 2006 einen Haufen Geld zu verdienen. Wie erwartet, hat dieser ehrlose Spitzbube bis dato natürlich auch auf meinen Brief nicht geantwortet.
Was würde mein Cousin wohl dazu sagen? - "Pfui Teufel, du Erzlump!"
Plagiat ist kein Kavaliersdelikt.
Nun aber, da dieses Jahr so viele Jubiläen meines Vetters liebstes Cousinchen erfreuen, will ich meinen Zorn zur Seite schieben und mache alle Kapitel wieder zugänglich. Damit Mozarts Freunde nicht genötigt sind, das Buch dieses Herrn kaufen zu müssen, um MEINE Geschichte zu lesen.
So, genug! Bitte, macht es Euch jetzt bequem und hört meine Lebensgeschichte an. Und falls zum Schluss noch ein kleines Momentle Zeit übrig ist, würde ich mich über einen netten Eintrag in mein Gästebuch sehr freuen. Übrigens, wenn Ihr auf die Bilder klickt, gibt es mehr Informationen oder eine Vergrößerung.
Vielen Dank.
Nun aber recht viel Spaß!
Marianne Mozartin
Du bist mein deutschsprachiger Gast No. 